Der Auslandskrankenschutz – Warum er unbedingt abgeschlossen werden sollte

Natürlich wird man im Ausland nicht krank und hat zur Not immer seine Reiseapotheke dabei. Doch wie verhält man sich, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, ein Familienmitglied schwer erkrankt und sogar ins Krankenhaus muss? Ohne einen entsprechenden Auslandskrankenschutz kann der Urlaub ziemlich teuer werden: Laut dem Bund der Versicherten kann ein Tag auf der Intensivstation im Ausland bis zu 10.000 Euro teuer werden. Davon zahlt die eigene Krankenversicherung in Deutschland nur einen minimalen Bruchteil.

Es ist egal, ob ihr privat oder gesetzlich versichert seid – wer im Ausland einen Notarzt, eine Operation, Medikamente oder sogar einen Rücktransport mit dem Ambulanzflieger (aus der Karibik nach Deutschland kostet das unglaubliche 60.000 Euro) in Anspruch nimmt, muss ordentlich in die Tasche greifen. Deshalb gibt es den Auslandskrankenschutz, der in genau diesen Situationen ausnahmslos in Kraft tritt.

Die richtige Versicherung

Möchte man sich im Falle einer stationären Krankenhausbehandlung, einer ambulanten ärztlichen Behandlung oder eines Krankenrücktransport noch vor dem Urlaub absichern, kann man dies sogar noch auf den letzten Drücker erledigen, sprich am gleichen Tag der Abreise, online oder im Versicherungsbüro. Den Krankenschutz im Ausland kann man schon für kleines Geld abschließen und ist das ganze Jahr über versichert. Die Kosten belaufen sich auf acht bis zwölf Euro für Singles und 15 bis 24 Euro für die ganze Familie.

Unser Tipp: Gerade bei dem Krankenrücktransport sollte unbedingt darauf geachtet werden, ob die Versicherung, die für den Auslandskrankenschutz gewählt wurde, medizinisch notwendig oder medizinisch sinnvoll und vertretbar zurück transportiert. Im letzteren Fall wird euch schnell und unkompliziert geholfen. In der Regel entscheidet das der Arzt vor Ort, doch es wird immer öfter ein deutscher Mediziner hinzugezogen. Wer sich sicher ist, im Urlaubsort nicht behandelt werden zu können, sollte sich mit seiner Versicherung in Verbindung setzen. Sie wird dann entscheiden, ob und wie der Kranke nach Hause gebracht wird.