Kolumbus Tag – Gedenktag zur Entdeckung Amerikas

Am 12. Oktober wird in vielen Ländern des amerikanischen Kontinents der „Kolumbus Tag“ gefeiert. Der Feiertag erinnert an die Landung des italienischen Seefahrers Christoph Kolumbus in der neuen Welt. Ursprünglich aufgebrochen, den Seeweg nach Indien zu finden, entdeckte er quasi zufällig einen ganz neuen Kontinent: Amerika.

Christoph Kolumbus entdeckt Amerika als farbige Zeichnung.

© Photos.com / ThinkStock

Im Bestreben, den westlichen Seeweg von Europa nach Indien zu entdecken, erreichte Kolumbus am 12. Oktober 1492 die Karibischen Inseln vor dem amerikanischen Kontinent. Bis zu seinem Lebensende war er der festen Überzeugung, eine Route auf dem Seeweg nach „Hinterindien“ entdeckt zu haben. Allerdings glaubte er, entgegen anderer Behauptungen, nie, Indien selbst erreicht zu haben.

Die Kontroverse

Die Bewertung der Taten und Leistungen Christoph Kolumbus ist mittlerweile zum Gegenstand kontroverser Debatten geworden. Dem Forscherdrang des Kolumbus und seinem Mut, sich in fremde Gewässer vorzuwagen, stehen die verheerenden Folgen seiner Entdeckung gegenüber. Schließlich begannen die Spanier in der Folgezeit die indianische Bevölkerung zu versklaven, sich an ihrem Land zu bereichern kräftigungsübungen und verübten nicht wenige Gräueltaten an den amerikanischen Ureinwohnern. Welche Rolle Kolumbus selbst hierbei gespielt haben mag ist unklar. Aber aus seinen überlieferten Aufzeichnungen wird deutlich, dass er nicht allein des Entdeckens wegen aufgebrochen ist – die Suche nach Edelmetallen wie Gold stand immer auch im Vordergrund seiner Reisen.

Wie auch die Leistung des Christoph Kolumbus wird auch der Feiertag in vielen Teilen der Welt durchaus kritisch bewertet. Sicher ist, in vielen Lebensbereichen brachte die Entdeckung der Neuen Welt entscheidende Fortschritte. Aber am Kolumbustag wird auch die Kehrseite der Medaille beleuchtet, denn erst durch die Entdeckung der Neuen Welt wurden Sklaverei und Ausbeutung überhaupt erst möglich.

Der Kolumbus Tag weltweit

So unterschiedlich die Entdeckung Amerikas und ihre Folgen bewertet werden, so unterschiedlich wird der Feiertag auch in den einzelnen Ländern begangen. In den USA feiert man die Entdeckung Amerikas als Beginn der westlichen Zivilisation mit einem großen Festumzug in New York. In Spanien ist der 12. Oktober sogar ein Nationalfeiertag, der sogenannte „Tag der Hispanität“. Mit ihm wird die Gesamtheit der spanischsprachigen Welt gefeiert.

Eine weniger positive Wertung erhält der Kolumbus Tag vor allem in lateinamerikanischen Ländern, wo man besonders die Bipolarität der Entdeckung Amerikas zum Ausdruck bringen möchte. In Argentinien, Ecuador, Kolumbien und Mexiko wird er als „Día de la Raza“ bezeichnet, an dem die Begegnung zweier Welten gefeiert wird. In Chile heißt er seit dem Jahr 2000 offiziell „Día del Descubrimiento de Dos Mundos“, übersetzt: „Tag der Entdeckung zweier Welten“. Eine noch deutlichere, negative Bewertung erhält der Tag in Venezuela, wo man ihn den „Día de la Resistencia Indígena“, übersetzt „Tag des Indigenen Widerstandes“, nennt.

New York

Besonders intensiv wird der Kolumbustag in den USA gefeiert. Die Angloamerikaner freuen sich auch noch nach einem halben Jahrtausend darüber, dass ein italienischer Seefahrer den amerikanischen Kontinent entdeckte. Die Parade, die am Columbus Day durch die Straßen von New York zieht, ist mit 30.000 Teilnehmern die wichtigste und größte Parade der Stadt. Wie an jedem echten Nationalfeiertag sind die meisten Ämter, Banken oder Botschaften und Konsulate geschlossen. Ein Highlight der Feierlichkeiten ist das in den italienischen Nationalfarben Weiß, Rot und Grün erleuchtete Empire State Building.

boldenone acetate mit dianabol
oxandrolone anavar
sustanon kaufen
was ist stanozolol
boldenone undecylenate kaufen
nandrolone decanoate kaufen

anabolika kaufen

Kommentare sind geschlossen.