Vanuatu – Paradies im Südpazifik

Das kleine Vanuatu ist ein Archipel mitten im Südpazifik und ein echtes Südsee-Paradies: Nach einer Studie der britischen New Economics Foundation (NEF) leben in dem Inselstaat die glücklichsten Menschen der Welt. Zeit sich das Land des Glückes einmal genauer anzusehen.

Blick auf Port Vila, Hauptstadt von Vanuatu.

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Vanuatu, bis 1980 noch Neue Hebriden genannt, ist ein nahezu unberührtes Paradies. Der Inselstaat liegt im südwestlichen Pazifik und umfasst insgesamt 83 Vulkaninseln, von denen lediglich 65 bewohnt sind, und hat mit einer Fläche von 12.189 km² ungefähr die Größe Schleswig-Holsteins. Fast alle Inseln sind von teilweise undurchdringlichem Regenwald bedeckt und von Korallenriffen umgeben.

Auf Vanuatu herrscht das ganze Jahr über ein subtropisch feuchtes Klima. Die Temperaturen steigen am Tag bis auf etwa 26°C an. Die Regenzeit von November bis April wird regelmäßig von gefährlichen Taifunen begleitet. Am besten bereist man das Land der glücklichsten Menschen in den übrigen Zeit, von Mai bis Oktober, wenn sich das Wetter wieder beruhigt hat und südöstliche erfrischende Passatwinde das Klima wesentlich erträglicher machen.

Nur wenige der vanuatuischen Inseln haben eine Größe, die sie bedeutend macht. Die interessantesten sind die größte Insel Espiritu Santu, die Hauptinsel Éfaté und die Vulkaninsel Tanna.

Vanuatu

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Éfaté

Éfaté ist die Hauptinsel von Vanuatu. Die Hauptstadt Port Vila wird auch als Gourmet-Mekka Vanuatus bezeichnet. Hier herrscht eine unglaubliche kulinarische Vielfalt. Neben vielen chinesischen, französischen und melanesischen Restaurants empfehle wir besonders den fangfrischen Fisch und das traditionelle Gericht Laplap, im Erdofen gegartes Gemüse mit Fleisch oder Fisch. Von den Hügeln, die um Port Vila gelegen sind, hat man einen fantastischen Blick auf den Hafen und die Bucht mit vielen kleineren Inseln. Hervorragend Baden oder Schnorcheln kann man am Riff von Eton Beach dem wie es heißt schönsten Strand Éfatés. Ebenfalls sehr beeindruckende Ausflugsziele sind die wunderschönen Korallengärten und die weißen Sandstrände der vorgelagerten Inseln.

Espiritu Santo

Das „Taucher-Mekka“ Espiritu Santo ist mit ca. 3.700 km² die größte Insel Vanuatus. Hier befindet sich auch der Mount Tabwemasana, der höchste Vulkan des Landes, der auf der westlichen Inselhälfte eindrucksvoll aus einer Kette von Vulkanen im Regenwald herausragt. Die Insel gilt zu Recht als Hauptziel für Abenteurer: Neben Dschungelwanderungen, beeindruckenden Flussfahrten oder der abenteuerlichen Suche nach dem versteckt lebenden Stamm der Lysepsep bietet die Insel eine beeindruckende Zahl an imposanten Tauchplätzen. Highlights sind, neben dem Wrack der USS President Coolidge, die sogenannten „Blauen Löcher“ – das Wasser ist hier bis zu 18 m tief und kristallklar. Obwohl es auf der Insel durchaus größere Städte gibt, leben die Einwohner der vielen isoliert liegenden kleinen Dörfer fast unberührt von der Zivilisation noch immer in einer ursprünglich mystischen Welt.

Tanna

Die Insel Tanna ist eine ganz eigene Welt für sich. In der Sprache der Eingeborenen bedeutet Tanna „Erde“. Die vulkanische Erde ist besonders fruchtbar und neben dem Regenwald gedeihen hier auch Kulturpflanzen. Die Insel gehört zu den meistbesuchten Inseln des pazifischen Staates. Der Großteil der etwa 18.000 Einwohner lebt auch heute immer noch so, wie es die Vorfahren einst taten. Zeremonien und Feste zur Pflege der sozialen Bande zwischen den verschiedenen Dörfern nehmen dabei einen besonders hohen Stellenwert ein. Die Insel bietet neben viel Kultur aber auch viel für Naturliebhaber. Neben dem rauchenden Vulkan Mount Yasur findet man heiße Quellen, savannenartige Ebenen mit wilden Pferden und vor der Küste kann man mit Glück ein Exemplar der scheuen Seekühe beobachten.

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Christopher Australien & Ozeanien

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