Phönixinseln – Urlaub in Kiribatis Meeresschutzgebiet

Irgendwo im pazifischen Ozean zwischen Australien und Hawaii, tausende Kilometer vom Festland entfernt: Hier liegen mehrere kleine Inseln, Atolle und Lagunen, umgeben von einer paradiesischen Unterwasserwelt. Willkommen auf den Phönixinseln!

Phönixinseln Kiribati

© iStockphoto / Thinkstock

Einsame Inseln

Die Inselgruppe besteht aus acht kleinen Atollen, die Mehrzahl davon ist unbewohnt, lediglich auf der größten Insel Kanton leben rund 40 Menschen. Das Areal gehört zum Inselstaat Kiribati, zu dessen Staatsgebiet auch die bekannte Weihnachtsinsel zählt. Viele der Phönixinseln wurden im 19. Jahrhundert durch britische Seefahrer entdeckt, später wurden einige als Militärstützpunkte der Vereinigten Statten von Amerika genutzt. Diese Ära ist vorbei, seit dem 12. Juli 1979 ist Kiribati unabhängig und es ist Ruhe auf den Phönixinseln eingekehrt. Bis auf Kanton sind die Inseln komplett der Natur überlassen, auf den sandigen Böden wachsen Palmen und brüten Vögel.

Urlaub auf den Phönixinseln

Die Atolle sind touristisch kaum erschlossen. Jährlich besuchen rund 3500 Urlauber den Inselstaat Kiribati, nur ein Bruchteil davon bereist die Phönixinseln. Zwar gibt es auf Kanton einen alten Militärflugplatz, Ankunftsort für Reisende ist aber in der Regel South Tawara, Hauptstadt Kiribatis. Von dort gelangt man per Schiff oder mit Kleinflugzeugen auf die kleine Inselgruppe. Reisende erleben hier Natur pur, feine Sandstrände, glasklares Wasser und die exotische Tier- und Pflanzenwelt. Wellnesshotels und Pauschalreisen sucht man hier vergeblich, die Phönixinseln bieten eher Abenteuerurlaub für Naturliebhaber.

Paradiesische Unterwasserwelt

Korallen in allen Formen und Farben, dazwischen Haie, bunte Fische und Schildkröten, auf dem Boden riesige Meeresschnecken – die Welt unter der Meeresoberfläche ist einfach traumhaft und ein Paradies für Taucher. Das war aber nicht immer so, Überfischung, vor allem von Haien und Thunfischen, Klimawandel und Umweltverschmutzung haben die Unterwasserwelt in den letzten Jahrzehnten stark belastet. Die Fischpopulation ging zurück, viele der Korallen verblassten und starben ab. Um die Gewässer nachhaltig zu schützen, wurde das Gebiet im Jahr 2006 von der Regierung Kiribatis zum Meeresschutzgebiet erklärt, zwei Jahre später wurde die Fläche noch einmal erweitert. Heute ist die Phoenix Island Protected Area das größte Meeresschutzgebiet der Welt und gehört zum zum UNESCO Weltnaturerbe. Mittlerweile hat sich ein Teil der Unterwasserwelt wieder erholt und lädt zum Erkunden ein.

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